Ehrenamt in Ingolstadt Spenden Sie jetzt! Angebote für Freiwillige Persönlichkeiten Projektkompass Qualitätsmanagement Vereine Netzwerke Presse Downloads Archiv Links Kontakt Impressum
Startseite Persönlichkeiten

Persönlichkeiten


Vorstand Geschäftsstelle



Persönlichkeiten

Start frei für das Jobpaten-Projekt

Dr. Alfred Lehmann

Im Bereich der Ausbildungsplätze sieht es in Ingolstadt gar nicht schlecht aus; statistisch gesehen kommt auf jeden Schulabgänger eine freie Lehrstelle. Dennoch können Stellen nicht besetzt werden bzw. finden Jugendliche keinen Ausbildungsplatz. Dies liegt häufig daran, dass vielen Jugendlichen die notwendige Ausbildungsreife fehlt. Sie haben beispielweise keine klare Vorstellung, welchen Beruf sie anstreben oder welche fachlichen und sozialen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Oder sie haben Schwierigkeiten, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Lehrstellensuche anzuwenden. Diese Jugendlichen zu unterstützen ist das Ziel der ehrenamtlichen Jobpaten. Im Herbst startet dazu ein Projekt in den 8. Klassen der Hauptschule an der Lessingstraße, in dessen Rahmen Paten aus der Wirtschaft den Jugendlichen in Einzelbetreuung mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich danke den "Jobpaten IN" für ihr Engagement und würde mich freuen, wenn noch mehr Aktive aus dem Wirtschaftsleben bereit wären, die jungen Leute zu unterstützen.

Dr. Alfred Lehmann
Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt


Freiwilligendienst aller Generationen

Gabriel Engert

Als ich zum ersten Mal vom Modellprojekt "Freiwilligendienst aller Generationen" gehört habe, konnte ich mir unter dem sperrigen Begriff wenig vorstellen. Inzwischen hat sich der Freiwilligendienst - getragen von der Freiwilligen Agentur und dem Bürgerhaus - zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Denn hinter diesem sperrigen Titel steckt ein wichtiges Anliegen. Keine Gesellschaft kann ohne ehrenamtliches Engagement existieren. Das ehrenamtliche Mitwirken an kulturellen oder sozialen Projekten bereichert aber nicht nur die Gesellschaft, sondern ermöglicht auch für den Einzelnen Erfahrungen von Sinnhaftigkeit. Gerade der Einsatz für Themen, die einem persönlich wichtig sind, kann sehr beglückend sein.
Deshalb hoffe ich für alle frewilligen Engagierten, aber auch für unsere Gesellschaft, dass es viele Menschen gibt, die sich weiterhin einbringen und so unserem Zusammenleben Wärme und Zufunkftsfähigkeit geben.

Gabriel Engert
Kulturreferent der Stadt Ingolstadt


Die Ingolstädter Brückenbauer

Herbert Lorenz

Brücken schaffen die Grundlage, um Hindernisse zu überwinden und Trennendes zusammenzuführen. Genau das ist die Grundidee des Projektes Brückenbauer. Die Brückenbauer schaffen ein Netzwerk und eröffnen neue Zugangswege zu Migratengruppen, die mit Broschüren und den herkömmlichen Beratungsstrukturen nicht erreicht werden können. Migranten engagieren sich für Migranten und Deutsche, helfen individuell weiter und schaffen so Verständnis und die Grundlage für eine gemeinsame Ingolstädter Gesellschaft. Als Integrationsbeauftragter begrüße ich dieses Projekt sehr und freue mich, dass die Stadt bereit ist, ein Startkapital von 4.000 Euro zur Verfügung zu stellen.
Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg! Alle Beteiligten werden bei diesem Projekt gewinnen. Neben der tatsächlichen konkreten Hilfe führt ehrenamtliche Tätigkeit auch dazu, sich gegenseitig zu respektieren und schafft eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung.

Herbert Lorenz
Integrationsbeauftragter der Stadt Ingolstadt


Meinen herzlichen Gruß nach Ingolstadt

Horst Seehofer

Gern verbinde ich ihn mit einem Wort des Dankes und der Anerkennung. Ich habe bei meinen vielen Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern in Bayern zahllose Menschen kennen gelernt, die sich mit ganzer Kraft einem Ehrenamt widmen. Die Bandbreite dieses Engagements ist kaum überschaubar in seiner Vielfalt - aber alle Ehrenamtlichen verbindet eines: Wenn sie eine Aufgabe erkennen, nehmen sie diese Herausforderung persönlich!
Doch auch Helfer brauchen Hilfe. Damit ihr guter Wille das Beste leistet, muss er organisiert sein. Hier kommt die Freiwilligen Agentur Ingolstadt ins Spiel. Sie weiß, wo der Bedarf am größten ist. Sie weiß auch, wo das besondere Talent, über das ein Helfer verfügt, am meisten bewirkt.
Diese Talente sind weit gestreut - so weit, wie die Fülle der Aufgaben selbst! Deshalb können alle Interessenten sicher sein, dass sie bei der Agentur klug beraten werden. Besonders erfolgreich wirkt sie etwa bei den Projekten "Lesepaten", "Angehörigenbetreuung im Klinikum" und "Migration".
Gerade mit Blick auf diese Initiativen darf die Agentur für sich in Anspruch nehmen, ein wahrer Motor des Ehrenamts zu sein.

So möchte ich in diesen Worten meins Dankes die Freiwilligen der Freiwilligen Agentur hervorheben. Sie sorgen dafür, dass aus gutem Willen gute Taten werden!

Ihr Horst Seehofer
Bayerischer Ministerpräsident







Afrika ist ganz nahe!

Albert Wittmann

Der sogenannte "Schwarze Kontinent" übt seit jeher eine unglaubliche Anziehungskraft auf uns europäische Menschen aus. In den Generationen vor uns träumte man als Kind davon, einmal als Forscher, Großwildjäger oder Urwald-Doktor durch unberührte Landschaften zu streifen oder fremde Kulturen zu entdecken.
Trotz Internetzeitalter und unserer nahezu unbeschränkten Reisemöglichkeiten hat Afrika bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Doch können und dürfen wir auch an den dort allgegenwärtigen und oft genug existeniellen Problemen nicht vorbeisehen. Die Stadt Ingolstadt hat auf Anregung unserer Partnerstadt Grasse in der Gemeinde Legmoin/Burkina Faso, also in einem der armseligsten und verlorensten Flecken dieser Welt, ein Brunnenbohr-Projekt unterstützt. Ich konnte mich vor Ort überzeugen, dass wir mit dieser Aktion die Lebensqualität der dort lebenden Menschen, deren Freund ich werden durfte, wenigstens ein bisschen verbessern konnte.
Ein Tropfen nur auf die glühend heiße Erde, aber immerhin ein Tropfen! Und mit einer Veranstaltung wie dem bunten Afrika-Fest am 12. Juni 2010 in der Theresienstraße unserer Stadt kann die Bandbreite der Hilfsprojekte und Förderungsmöglichkeiten für diesen Kontinent aufgezeigt werden, die uns in unserer so privilegierten und komfortablen Situation zur Verfügung stehen. Mit ein bisschen gutem Willen und mit spendabler Hand können wir mithelfen und dafür sorgen, dass es ein paar Tropfen mehr werden - für ein Afrika, dass uns dann plötzlich ganz naherückt...

Albert Wittmann
Bürgermeister und Schirmherr des Afrika-Festes


Aktiv für das Ehrenamt

Bernhard Thoma

Lesen ist wie Kino im Kopf - diese provokante Aussage entspringt nicht etwa einem Geistesblitz des Autors, sondern ist das Statement einer Ingolstädter Grundschülerin, die bei dem Projekt "Bücherzelle - nimm1, lies1, bring1" aktiv mitarbeitet. Ziel dieses Projektes der Freiwilligen Agentur Ingolstadt ist es, Freude und Begeisterung für das Lesen bei Grundschüler/innen zu wecken. Lesen ist Bildung und der beste Schlüssel zur Integration in eine Gesellschaft, in der es nicht immer leicht für Kinder und Jugendliche ist, Orientierung zu finden. In enger Kooperation mit der Schulleitung der Grund- und Hauptschule an der Stollstraße wurde das Projekt mit den Schülern und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Freiwilligen Agentur Ingolstadt entwickelt und realisiert. Wenn Sie dieses Projekt ebenso spannend finden und uns unterstützen möchten, haben Sie die Möglichkeit, für diesen guten Zweck gebrauchte Kinder und Jugendbücher zu spenden. Mit einer Spende von 15 Euro stiften Sie ein Buch dazu und lassen so "Kino im Kopf" entstehen. Das Team der Freiwilligen Agentur und ich wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Bernhard Thoma
ehem. Geschäftsführer der Freiwilligen Agentur Ingolstadt e. V.


Freiwillige Helfer im Klinikum

Christel Ernst

Viele Patienten brauchen gerade dann, wenn es ihnen körperlich und seelisch schlecht geht, persönliche Zuwendung und Betreuung. Wenn Zeit geschenkt und zugehört, mit Informationen und bei alltäglichen Belangen geholfen wird, oder Spaziergänge gemacht werden können, ergänzen die Freiwilligen die Arbeit des Pflegepersonals und tragen zu einer guten, persönlich geprägten Atmosphäre im Klinikum bei. Schon bei der Anmeldung zur Patientenaufnahme wird Unsicherheit und Angst durch das freundliche Hilfsangebot abgebaut. Dabei kann auch bereits geklärt werden, ob Patienten, die keinen privaten Besuch erwarten, vom Besuchsdienst der Freiwilligen Agentur betreut werden möchten. Unter den vielen verschiedenen Einsatzstellen der Freiwilligen Agentur ist dies ein besonders wertvoller Dienst an Menschen in einer besonderen Situation!

Christel Ernst
Stadträtin und Mitglied im Vorstand
der Freiwilligen Agentur Ingolstadt e. V.


Jeder kann diese Hürde nehmen!

Dr. Christian Lösel

Den richtigen Job fürs Leben zu finden ist in Wahrheit eine schwierige Aufgabe. Die Allerwenigsten wissen schon früh, was genau sie beruflich machen wollen. Oder man hat klare Ziele vor Augen, aber die Noten sind nicht gut genug oder die Unterstützung der Familie fehlt. Hier kommen die Jobpaten ins Spiel: Wir investieren unsere freie Zeit in die Zukunft der nächsten Generation – unbürokratisch und ohne Vorurteile oder Leistungsdruck.
Warum? Weil wir wissen, wie schwierig der Schritt vom Schüler zum Auszubildenden ist – und wie wichtig. Und weil wir glauben, dass prinzipiell jeder diese Hürde nehmen kann. Jeder Schüler bekommt über zwei Jahre hinweg einen Paten zur Seite gestellt. Wir helfen bei fachlichen oder persönlichen Problemen und stärken den heranwachsenden Mädchen und Jungen in diesem ganz besonderen Vertrauensverhältnis den Rücken.
Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass sich das ehrenamtliche Engagement lohnt. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler spricht Bände. Vielen Dank an alle, die sich bisher – trotz ihrer zeitintensiven Berufe – eingebracht haben. Ich werde im Herbst das erste Mal selbst Jobpate – und freue mich schon auf diese Herausforderung. Wenn auch Sie sich für die Zukunft unserer Kinder stark machen wollen, zögern Sie nicht. Die Freiwilligen Agentur Ingolstadt vermittelt Sie gerne.

Dr. Christian Lösel
2. Vorsitzender der Freiwilligen Agentur
..

Mit Zirkuskünsten zur Integration

Gudrun Rihl

"Romeo und Julia", "Elektras Traum", "Rapmesse", "unbedingt! Antigone." - mit diesen klangvollen Titeln ist ein integratives Jugendkulturprogramm verbunden, das die "Stiftung Jugend fragt" 2005 ins Lebn gerufen hat und in diesem Jahr mit einem Zirkus-Theater-Projekt fortgesetzt wird.
Als wir, die "Stiftungsfrauen", das Konzept für das Tanz-Theater-Projekt "Romeo und Julia" in heißen Diskussionen entwickelten, schwankten wir zwischen Hoffnung und Zweifel. Würden die Jugendlichen auf ihnen fremde Kunst- und Theaterformen anspringen? Würden sie die Kraft und Disziplin für eine halbjährige Probenzeit aufbringen? Bei der Stange bleiben? Wie würden die jungen Leute aus Hauptschule, Gymnasium, Realschule und Betrieben auf einander reagieren?
Mit dem Erfolg der Projekte sind alle Zweifel verflogen. Statt der anfänglich 30 haben sich heuer für das Zirkus-Theater 140 Jugendliche gemeldet. Die leuchtenden Augen bei den bisherigen Vorstellungen, der Jubel der Besucher, die Freundschaften, die entstanden, die Zuversicht der Jugendlichen, dass sie auch anderen großen Herausforderungen gewachsen sein würden - all dies bestätigt, dass sich das ehrenamtliche Engagement für solche Projekte lohnt.

Gudrun Rihl, Stadträtin
im Vorstand der "Stiftung Jugend fragt" und
der Freiwilligen Agentur Ingolstadt e. V.

Grußwort Michael Schels

Michael Schels

Rektor der Hauptschule an der Herschelstraße

Von den Lesekindern profitieren beide Seiten

Ich gebe zu, am Anfang war ich skeptisch. Aber die Kinder haben mich überzeugt: Die kleinen Jungen und Mädchen waren begeistert von dem Projekt und haben den Tag herbeigesehnt, bis der nette Fünftklässler wieder zum Vorlesen gekommen ist. Gerade in Zeiten des Internet ist das Lesen immer wichtiger, und mit der Vermittlung können wir gar nicht früh genug anfangen. Mit den Lesekindern wecken wir die Freude am Buch schom im Kindergarten.
>>Lesekinder

..