Persönlichkeiten
Geschäftsführer Freiwilligen Agentur
Lesen ist wie Kino im Kopf - diese provokante Aussage entspringt nicht etwa einem Geistesblitz des Autors, sondern ist das Statement einer Ingolstädter Grundschülerin, die bei dem Projekt "Bücherzelle - nimm1, lies1, bring1" aktiv mitarbeitet. Ziel dieses Projektes der Freiwilligen Agentur Ingolstadt ist es, Freude und Begeisterung für das Lesen bei Grundschüler/innen zu wecken. Lesen ist Bildung und der beste Schlüssel zur Integration in einer Gesellschaft, in der es nicht immer leicht für Kinder und Jugendliche ist, Orientierung zu finden. In enger Kooperation mit der Schulleitung der Grund- und Hauptschule an der Stollstraße wurde das Projekt mit den Schülern und Ehrenamtlichen Mitarbeitern der Freiwilligen Agentur Ingolstadt entwickelt und realisiert. Wenn Sie dieses Projekt ebenso spannend finden und uns unterstützen möchten, haben Sie die Möglichkeit für diesen guten Zweck gebrauchte Kinder und Jugendbücher zu spenden. Mit einer Spende von 15 Euro Stiften Sie ein Buch dazu und lassen so "Kino im Kopf" entstehen. Das Team der Freiwilligen Agentur und ich wünschen Ihnen noch einen schönen Herbst und viel Freude beim Lesen.
Grußwort des Kulturreferenten der Stadt Ingolstadt
Als ich zum ersten Mal vom Modellprojekt "Freiwilligendienst aller Generationen" gehört habe, konnte ich mir unter dem sperrigen Begriff wenig vorstellen. Inzwischen hat sich der Freiwilligendienst - getragen von der Freiwilligen Agentur und dem Bürgerhaus - zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Denn hinter diesem sperrigen Titel steckt ein wichtiges Anliegen. Keine Gesellschaft kann ohne ehrenamtliches Engagement existieren. Das ehrenamtliche Mitwirken an kulturellen oder sozialen Projekten bereichert aber nicht nur die Gesellschaft, sondern ermöglicht auch für den Einzelnen Erfahrungen von Sinnhaftigkeit. Gerade der Einsatz für Themen, die einem persönlich wichtig sind, kann sehr beglückend sein.
Deshalb hoffe ich für alle frewilligen Engagierten, aber auch für unsere Gesellschaft, dass es viele Menschen gibt, die sich weiterhin einbringen und so unserem Zusammenleben Wärme und Zufunkftsfähigkeit geben.
Grußwort des Ingolstädter Oberbürgermeisters
Im Bereich der Ausbildungsplätze sieht es in Ingolstadt gar nicht schlecht aus; statistisch gesehen kommt auf jeden Schulabgänger eine freie Lehrstelle. Dennoch können Stellen nicht besetzt werden bzw. finden Jugendliche keinen Ausbildungsplatz. Dies liegt häufig daran, dass vielen Jugendlichen die notwendige Ausbildungsreife fehlt. Sie haben beispielweise keine klare Vorstellung, welchen Beruf sie anstreben oder welche fachlichen und sozialen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Oder sie haben Schwierigkeiten, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Lehrstellensuche anzuwenden. Diese Jugendlichen zu unterstützen ist das Ziel der ehrenamtlichen Jobpaten. Im Herbst startet dazu ein Projekt in den 8. Klassen der Hauptschule an der Lessingstraße, in dessen Rahmen Paten aus der Wirtschaft den Jugendlichen in Einzelbetreuung mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich danke den "Jobpaten IN" für ihr Engagement und würde mich freuen, wenn noch mehr Aktive aus dem Wirtschaftsleben bereit wären, die jungen Leute zu unterstützen.
Grußwort des Integrationsbeauftragten
Brücken schaffen die Grundlage, um Hindernisse zu überwinden und Trennendes zusammenzuführen. Genau das ist die Grundidee des Projektes Brückenbauer. Die Brückenbauer schaffen ein Netzwerk und eröffnen neue Zugangswege zu Migratengruppen, die mit Broschüren und den herkömmlichen Beratungsstrukturen nicht erreicht werden können. Migranten engagieren sich für Migranten und Deutsche, helfen individuell weiter und schaffen so Verständnis und die Grundlage für eine gemeinsame Ingolstädter Gesellschaft. Als Integrationsbeauftragter begrüße ich dieses Projekt sehr und freue mich, dass die Stadt bereit ist, ein Startkapital von 4.000 Euro zur Verfügung zu stellen.
Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg! Alle Beteiligten werden bei diesem Projekt gewinnen. Neben der tatsächlichen konkreten Hilfe führt ehrenamtliche Tätigkeit auch dazu, sich gegenseitig zu respektieren und schafft eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung.
Meinen herzlichen Gruß nach Ingolstadt
Gern verbinde ich ihn mit einem Wort des Dankes und der Anerkennung. Ich habe bei meinen vielen Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern in Bayern zahllose Menschen kennen gelernt, die sich mit ganzer Kraft einem Ehrenamt widmen. Die Bandbreite dieses Engagements ist kaum überschaubar in seiner Vielfalt - aberalle Ehrenamtlichen verbindet eines: Wenn sie ien Aufgabe erkennen, nehmen sie diese Herausforderung persönlich!
Doch auch Helfer brauchen Hilfe. Damit ihr guter Wille das Beste leistet, muss er organisiert sein. Hier kommt die Freiwilligen Agentur Ingolstadt ins Spiel. Sie weiß, wo der Bedarf am größten ist. Sie weiß auch , wo das besondere Talent, über das ein Helfer verfügt, am meisten bewirkt.
Diese Talente sind weit gestreut - so weit, wie die Fülle der Aufgaben selbst! Deshalb können alle Interessenten sicher sein, dass sie bei der Agentur klug beraten werden. Besonders erfolgreich wirkt sie etwa bei den Projekten "Lesepaten", "Angehörigenbetreuung im Klinikum" und "Migration".
Gerade mit Blick auf diese Initiativen darf die Agentur für sich in Anspruch nehmen, ein wahrer Motor des Ehrenamts zu sein.
So möchte ich in diesen Worten meins Dankes die Freiwilligen der Freiwilligen Agentur hervorheben. Sie sorgen dafür, dass aus gutem Willen gute Taten werden!
Ihr Horst Seehofer
Mai 2009






